Freitag, 20. September 2013

Was ist los mit der Wetter Inge?

Es regnet und ist frisch. Vielleicht sollten wir mehr dem Wettergeist huldigen, das ist ein altes Weiberl namens Inge, nach der man hier in Bergedorf sogar eine Straße benannt hat. Ich stelle sie mir kräuterhexenartig vor, wie sie so in ihrem selbst produzierten Nebel hockt und es regnen lässt. Wahrscheinlich züchtet sie Nacktschnecken in der Größe von Wildschweinen, wer weiß?

Mein Besuch im Bille-Bad war doch eher nicht so toll. Das nächste Mal geh ich wieder zu Amira Haarewaschen. Angefangen hat es damit, dass ich in die falschen Umkleidekabine stolperte und zwar in die von Vereinen, Schulen und Gruppen. Hatte aber aus praktischen Gründen keine Brille auf und das Schild daher übersehen, was dann doch eher unpraktisch war. Als ich den Fehler bemerkte und meine Sachen holen wollte, erschreckte ich einen kleinen nackten Buben, der dann aber nach eigenen Angaben kein Problem damit hatte, allein mit einer fremden Frau in einem Raum zu sein. Ich fühlte mich unwohl bei dem Gedanken, jemand könnte mich für pervers halten, wie da so durch die Kindergarderobe schleiche.
Als ich dann schwimmen wollte, teilte mir ein ca. 13-jähriges Mädchen in autoritärem Tonfall mit, dass ich da nicht dürfe, denn hier würde trainiert. Der Rest des Beckens war bis auf ein kleines Eckchen dem Training und einer weiteren geschlossene Gruppe vorbehalten. Und im Freien war mir das Wasser zu kalt und die Luft oben drüber sowieso. Bin vom Thermalbad in Baden bei Wien verwöhnt. Extrem unpraktisch war dann das Haarewaschen in der Dusche in einem Stockwerk in Kombination mit Haarfön und Umkleidekabine im anderen. Wer hat sich das ausgedacht? Ich habe hier keine Badeschlapfen mit (wäre sich im Gepäck nicht mehr ausgegangen) und musste deshalb barfuß durch die relativ kühlen Gänge huschen, also alles total unangenehm.

Abends war ich mit Matthias und seinem lustigen Freundeskreis bei einem Konzert von Neil Taylor, einem angeblich superberühmten Sideman von noch berühmteren Superstars (Robbie Williams & Co). Das Konzert fand im Belami statt, wo, ebenso wie bei Club am Donnnerstag, auch rein zufällig Donnerstags Bands auftreten... Zu später Stunde kam mein Mann Gerhard vom Flughafen direkt ins Belami!

Hier rechts noch ein Bild von mir und der lieben Beate, die im Museum arbeitet und fallweise an der Kassa sitzt. (Wir haben's sehr lustig miteinander, besonders, wenn wir versuchen, ein Foto von uns zu machen.)

1 Kommentar:

Charlene Wolff hat gesagt…

Ja, das Billebad! Ich gehe am liebesten abends mit meiner Tochter hin. Dann sin die Gruppen weg, es ist viel leerer, und ich bin auch so ein Frostködel und liebe das Warmwasserbecken.